Pastinaken-Kartoffel-Brei mit Öl

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Wir sind nun in der zweiten Woche der Beikost gestartet und unser kleiner Mann isst gut seine 90-110g Brei.

Zutaten für eine Portion:

  • 100g Pastinaken
  • 50g  Kartoffeln
  • 10ml Rapsöl

Zubereitung:

  1. Pastinaken und Kartoffeln gut waschen, schälen ( besonders drauf achten, das alle Augen und Unschönheiten entfernt sind).
  2. Das Gemüse anschließend in ca. 1cm dicke scheiben(Pastinake) bzw. Würfel (Kartoffeln) schneiden.
  3. Alles zusammen in einen Topf geben und mit Wasser bei schwacher Hitze für circa 15-20 Minuten köcheln lassen. ( Bitten einen Deckel auf dem Topf geben)
  4. Anschließend das abgewogene Rapsöl hinzugeben und alles schön Pürieren

Und schon ist euer Babybrei fertig. Nachdem Ihr es abkühlen lassen habt, könnt Ihr es nach belieben in gefriergeeignete behälter geben und einfrieren ( Bitte immer die gewünschte Menge abwiegen. * ).

Wenn Ihr allerdings wie wir nur für 2 Tage vorkocht, braucht Ihr es nicht einfrieren. Ihr braucht dafür nur ein Luft undurchlässiges Gefäß und ab damit in den Kühlschrank.


Eine Portion hat 150-200g. Wenn euer Baby diese Menge noch nicht isst, bietet Ihn danach Milch an. Euer Baby gibt euch gute Zeichen wenn es satt ist ( Kopf wegdrehen, Mund verschlossen halten oder auch dauerhaftes ausspucken vom Brei). 

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Familienbett?! Durchschlafen?!

Familienbett. Für viele selbstverständlich, für andere unmöglich. Wie steht Ihr dazu? Schläft unser Sohn bei uns im Bett? Im Beistellbett? Oder doch im eigenen Bett, in seinem Zimmer? Und schläft er mit seinen 4 Monaten durch? Wir verraten es euch. 

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Dieses Bett gehört unserem Sohnemann. Geschlafen wird allerdings nur Mittags drinnen. Wir sind definitiv TEAM-FAMILIENBETT. -Ja- Unser Sohn schläft tatsächlich zwischen uns und das schon von Anfang an. Er hat noch keine Nacht im eigenem Bett verbracht. Selbst im Krankenhaus schlief er jede Nacht bei mir im Bett. Zum einen bin ich ganz ehrlich, brauch ich die nähe zu meinem Kind und zum anderen, wird von allen seiten (Ärzte, Hebammen,..) geraten, das ein Kind bis zum ersten Lebensjahr im Zimmer der Eltern schlafen sollte. -Und warum dann nicht bei uns im Bett?- 🙂

“ UND JA, MEIN MANN UND ICH HABEN TROTZ DES FAMILIENBETTES ZEIT FÜR UNS UND AUCH ZWEISAMKEIT, ES GIBT SCHLIEßLICH AUCH NOCH MEHR RÄUME AUSER DAS SCHLAFZIMMER, DAS VERGESSEN JA VIELE IMMER“

Nun zum Thema durchschlafen. Natürlich schläft klein N. noch nicht durch. Er wird jeden Abend gegen 18.30 Uhr Bettfertig gemacht. Gegen 19.00 bekommt er seine Flasche und dann schläft er auch ziemlich schnell ein. In der Regel wird er gegen 01.00-02.00Uhr wach, wird gewickelt und bekommt noch eine Flasche. -Ja- Dann schläft er bis Früh um 06.00-07.00 Uhr. Und dann geht unser ganz normaler Alltag los.

 

xoxo

4 MonatsUpdate – Babyboy

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4 Monate. Wahnsinn wie schnell doch die Zeit vergeht. Diese 4 Monate verflogen wie im Flug und doch haben wir eine menge erlebt.

Am 08.11.2017 um 22:23 Uhr erblickte unser Sohn das Licht der Welt. Er war so klein und unbeholfen. Und nun soll das schon wieder 4 Monate her sein? – Hallo kann mal jemand die Zeit anhalten- Er hat mittlerweile seinen eigenen Charakter entwickelt, wenn ihn was nicht passt, zeigt er es uns. Die Entwicklung die ein Kind in den 4 Monaten macht, ist enorm. Vor 4 Monaten lag er im wahren sinne den Wortes nur rum, hat geschlafen, wurde gewickelt, gefüttert, umgezogen und er hatte viel Bauchweh. Und nun beobachtet er Menschen, Gegenstände und alles Mögliche. Es wird viel gelacht und am Tag wesentlich weniger geschlafen. 😉

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Vorab möchte ich jetzt noch mal deutlich betonen: JEDES KIND ist anders und entwickelt sich anders“ 

Was hat unser Sohn für Fähigkeiten erlernt?

  • lautstark Lachen und das aus tiefster Seele
  • er greift nach Gegenstände, wenn man ihn es hinhält
  • es wird ALLES in den Mund gestopft
  • Sobald er sein Spiegelbild sieht, wird losgelacht
  • sitzen klappt schon fast selbstständig, er brauch nur noch eine kleine Stütze
  • Brei gehört fest zum Mittag dazu und wird genüsslich verspeißt
  • die Füße werden mit Begeisterung begutachtet
  • er kann sich super für 15-20 Minuten selbst beschäftigen (mit Spielzeug)
  • drehen klappt super, aber er ist zu faul um es ständig zu machen
  • das reden hat er voll für dich entdeckt, auch wenn nur „Baaa“ oder „Maa“,… rauskommt

 

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Wir sind super stolz auf ihn, aber das ist jede Mama und Papa von ihrem Kind. Auf die nächsten Monate sind wir sehr gespannt. was kann er wohl dann alles? Wir werden es sehen.

 

xoxo

 

Der erste Schnee

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OKAY. Der Erste Schnee war es nicht für den kleinen Mann, aber der erste „bewusste“ Schnee. Wir haben Anfang März und eigentlich ist es Zeit für Frühling, Zeit um den Balkon Sommer-tauglich zu machen und Zeit zum angrillen. Nun hatte wir nur einmal Schnee diesen Winter und das nur für einen Abend, da war der kleine Mann gerade mal wenige Wochen alt und schlief im Kinderwagen.

Seit gestern schneit es nun – Okay- es hat schon wieder aufgehört, aber geschneit hat es viel. Sodass wir heute Nachmittag erstmal eine schöne Runde spazieren waren. Trotz Winterschuhe, hatte ich nasse, aber warme Füße. Wir sind schon sehr froh drüber das wir große Kinderwagen-reifen haben, denn mit so poplichen kleinen Rädern, wären wir bestimmt nicht vom Fleck gekommen. -Okay- es liegen jetzt auch kein meter hoher Schnee, aber dennoch sind die großen Räder vom Vorteil.

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Als wir beschlossen haben, wieder nachhause zu laufen, kamen wir auf die glorreiche Idee, einen Schneemann zu bauen. 😉 Es war gar nicht so einfach mit dem angetauten Schnee. Ja, was soll man sagen, der Schneemann sieht, sagen wir mal, Speziell aus. Liebevoll haben wir ihn gerollt, meine Hände sind nach einmal umrollen schon eingefroren. *Frostbeule*

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Nachdem der kleine Mann den Schneemann begutachtet hat, durfte er noch einen Schneeengel machen. Und keine Sorge er lag nur wenige Sekunden im Schnee und er war sehr dick eingepackt, sodass keine nässe oder kälte durchkam.

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Und als die Mama S. dann tausend Bilder gemacht hat, sind wir doch nachhause gelaufen. Anschließend habe ich ein schönes warmes Bad genommen, während Papa S. den kleinen Mann Bespaßt hat.


Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag und werden nun unsere Bratwurst+Kartoffelbrei+Sauerkraut genüsslich verspeißen.

xoxo

Schwangerschaft

IMG_20170908_081603_085Hallo. Eine Schwangerschaft ist eine 9 Monatige Achterbahn der Gefühle. Meine Schwangerschaft wahr zu mindesten so.  Wollt ihr wissen, wie meine Schwangerschaft verlief? – Dann schnapp dir einen Tee oder Kaffee und mach es dir gemütlich.

Am 17.02.2017 der Positive Schwangerschaftstest. Allerdings beginnt die Geschichte schon viel früher. Nach der Fehlgeburt im November/Dezember 2016 war mein Kopf leer und ich fragte mich „warum? warum ich?“. Aber das ist eine andere Geschichte. Nun kam der Februar 2017 und ab dem Eisprung  hatte ich total empfindliche Brüste und alles tat weh. Ich habe überhaut nicht gedacht das ich schwanger bin, schweigenden damit gerechnet. Aber unser kleines Wunder hat es sich gemütlich in mir gemacht.

am 01.03.2017 war es also soweit, der erste Ultraschall. Mein Herz pochte so schnell als wenn ich ein Marathon gerannt wäre. Ich habe innerlich immer das gleiche gesagt, “ Bitte hab dich schön eingenistet und bitte lass mich mehr sehen, als im November“. Schwester Stephanie rufte meinen Namen auf. In diesem Moment wollte ich wieder nach Hause. Vielleicht aus Angst? Aus der Angst, es könnte so enden wie beim letzten mal? – Ich weis es nicht. Wir gingen ins Ultraschall zimmer und die Ärztin fing an zu schallen. Mein ganzer Körper war am zittern und die liebe Ärztin hat versucht mich zu beruhigen. “ Schauen Sie Frau S., da ist eine perfekt geformte Fruchthöhle und da können sie den Dottersack sehen“. Auf einmal hörte ich auf zu zittern und mein Puls wurde wieder normal. Dieses Gefühl, das alles gut zu sein scheint, war einfach unbeschreiblich schön.

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So verlogen nun die Wochen, Tage und Monate. Die ersten 12 Wochen waren wirklich nicht leicht, da die Angst immer wieder kam, aber ich hatte immer dieses Gefühl das alles gut ist. Der nächste große Schritt war die Feindiagnostik/ Nackenfaltmessung. Wir waren uns einig, sollte der Arzt sagen, das unser Baby behindert wird oder ähnlichen, tuen wir unserem Kind dieses nicht an.  Also hockten wir wieder voller Hoffnung und Angst im Wartezimmer. Als der Professor schallte, wurde mir ganz anders zu Mute, er verzog keine Mimik und alles was er uns zeigte und erklärte war irgendwelches Fachchinesisch. Am Ende wurde uns aber nochmal versichert das alle gut sei. Und ab diesem Ultraschall, dachte ich mir schon das es ein Junge wird, denn ich habe da einen kleinen Pippimax gesehen, mein Mann natürlich nicht. Uns war von Anfang an klar, das wir ein Mädchen bekommen, was in der 19ssw. nicht bestätigt wurde. WIR BEKOMMEN EINEN JUNGEN.  Und wir haben uns so sehr auf ihn gefreut, denn egal ob Junge oder Mädchen, wir lieben unser Kind.

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Wenn du erstmal weist ob dein Baby ein Junge oder Mädchen ist, verfliegt die Zeit nochmal viel schneller. Die Schwangerschaft war Traumhaft schön und ich freue mich schon wahnsinnig auf die nächste. 😉

Der nächste Meilenstein war, das erste CTG. die Vorfreude war enorm und ich fand es Traumhaft schön, den Herzschlag seines eigenen Kindes zu hören.IMG_20170810_165457_665

Als die Schwangerschaft dem ende zu ging, machte man sich natürlich viele Gedanken, um die Geburt und all was dazu gehört. Im Nachhinein kann ich sagen, ich hatte eine schöne Geburt.

Dann kam allerdings das gewarte. 40+0 ssw. „Juhuuu heute ist der ET“ ich bin tatsächlich davon ausgegangen, unser Babyboy wird ein Oktoberbaby. diese Rechnung habe ich nicht mit ihm gemacht. Tage vergingen und mittlerweile musste ich aller 2 Tage zum CTG, was wirklich deprimierend war, denn man sah nie eine Wehe, nicht mal ein Ansatz einer wehe. ET+10 wurde ich ins Krankenhaus überwiesen zur Einleitung. Ab da ging es dann ganz schnell. Aber auch das ist eine ganz andere Geschichte.

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Ich kann wahnsinnig stolz auf meinen Körper sein, denn er hat mein Kind all die Zeit geschützt und Genährt. Man darf das nicht als selbstverständlich nehmen das alles gut geht. Denn viele Frauen haben nicht so eine schöne Schwangerschaft oder Geburt. Aber auf ein was könnt Ihr alle Stolz sein, euer Körper hat alles gegeben um  euer Baby zu beschützen.

 

XOXO

Beikosteinführung

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Beikost. Ein Thema mit dem ich mich lange und intensiv beschäftigt habe.  Diese tausend Frage die einem im Kopf rumschwirren, “ Ist mein Kind schon bereit dafür?“ oder „Verträgt mein Kind die Beikost?“ oder was auch sonst. Natürlich muss ich zugeben, ich wollte immer so schnell wie möglich damit anfangen, da ichmir das alles so schön vorgestellt habe, aber dann kam zum Glück immer dieser eine Gedanke “ Es geht nicht nach mir, sondern nach meinen Sohn“ ich wollte und möchte ihn auf gar keinen Fall schaden. Also habe ich die Ärztin bei der U4 drauf angesprochen. Sie meinte wir sollen ihm Brei anbieten und wenn der den Brei rausschiebt oder ausspuckt dann sollen wir noch eins bis zwei Wochen warten.

So kam nun der nächste Tag und meine ersten Gedanken waren “ Mit was fangen wir an?“. Von meiner Mama und auch durchs Internet und Bekannten wurde mir zu Frühkarotte geraten. -Okay-  Ihr könnt euch garnicht vorstellen wie Nervös ich war und aufgeregt. ich habe mit meiner Mama eine halbe Stunde telefoniert, ich hatte so viele Fragen, „Wie mach ich es am besten warm?“, „Wieviele Löffel gebe ich ihn?“,…

Nun kam der große Moment und der kleine Mann schaute mich mit großen Augen an. Ich gab ihm den ersten Löffel, mein Herz pochte immer lauter und lauter und ich war auf seine Reaktion gespannt. -mmhhmmm- -lecker- Es schien zu schmecken. *YES* 

Ich war sichtlich erleichtert. Also gab es noch einen Löffel und noch einen Löffel. Nach drei Löffelchen wollte er immer mehr, aber mit seiner Flasche gab er sich dann auch zufrieden. Soweit sogut und dann kam die Nacht…

Der kleine Mann hat die Karotte überhaupt nicht vertragen und bekam fürchterliche Verstopfungen. -mein Alptraum ist wahr geworden- er hat bitterlich geweint und geschrien. wir haben ihn daraufhin ein Kümmelzäpfchen gegeben und ein Kirschkernkissen auf den Bauch gelegt. Es wurde einfach nicht besser und ich habe mich so schlecht gefühlt, weil ich ihm doch den Brei gegeben habe. Nach zwei stunden schlief er dann doch ein und am nächsten Morgen habe ich beschlossen zu pausieren mit Brei.

Ich war völlig fertig und habe mich gefragt warum. Die Ärztin gab das GO und er hat auch alle Anzeichen gemacht und hat die Löffelchen auch super gegessen. Also hab ich mich erneut Informiert und herraus gefunden, dass wohl viele Babys Probleme mit Karotte bekommen. Nach ein paar tage pause, haben wir es erneut versucht, allerdings nicht mit Karotte, sondern mit Pastinake. -PUHHHH- Es hat wieder super Funktioniert und siehe da, er hat weder Verstopfungen, noch andere Probleme bekommen. Mittlerweile isst er 5-10 Löffel und ist super zufrieden damit.

 

 

 

XOXO